Helmut Orosz

Live Act Pop
Helmut Orosz - Pop Live Act in Hannover

Helmut Orosz Short Info

Als ich pünktlich zum Wochenanfang an einem Montag, dem 13. August 1979, das Licht dieser Welt erblickte, hatten meine Eltern eine turbulente Zeit hinter sich. Doch sie wussten noch nicht, was jetzt alles kam…

Bereits als Kind trommelte ich auf allem herum, nichts war vor mir sicher. Topfdeckel, Kochlöffel oder Heizung – Hauptsache ich konnte trommeln. Im Alter von 6 Jahren hatten meine Eltern dann ein Einsehen: ich bekam Schlagzeugunterricht. Und von diesem Moment an war ich infiziert, infiziert von einem Virus namens Musik.

Neben der Musik wurden all die anderen Dinge unwichtig für mich. Klar – ich kam in die Schule. Doch die Musik war wichtiger und noch in der Grundschule begann ich, mir selbst Gitarre beizubringen. Bass und Klavier folgten der Gitarre; auch im Kirchenchor sang ich mit. Egal, was es war – Hauptsache Musik. Doch halt – eine andere Leidenschaft hatte ich auch noch: ich spielte unendlich gerne Fußball.

Irgendwann, da musste ich mich entscheiden. Sollte ich meiner Leidenschaft als Stürmer in der A-Jugend von Eintracht Braunschweig nachgeben oder sollte ich mich zu meiner tiefen Liebe, der Musik, bekennen? Die Wahl fiel nicht schwer, denn während andere Jugendliche lernten, machte ich lieber Musik.

Die Schule selbst war eine harte Zeit für mich, der einzige Lichtblick war die Schulband. Und so entwickelten sich die Musik und die Liebe zur Musik immer weiter und weiter fort.

Mit 18 spielte ich in drei Bands. Im Verlauf der Zeit gewannen wir etliche Preis, z.B. mit der Band „Blickfeld“ den 1. Platz bei „Stars in the City“ und mit der Band „Lekker“ den 2. Platz bei „Best of Germany“. Die Musik hatte mich fest im Griff.

Nachdem ich mich bereits bei der 2. Staffel für DSDS beworben hatte (leider kam ich damals nicht in den Recall), arbeitete ich als Studiomusiker. Auch zog ich durch die Städte als Straßenmusiker und holte mir hier die Anerkennung der Menschen.

Es folgten emotional unruhige Zeiten für mich, ich kam mit Alkohol, mit Drogen, ja sogar mit dem Gefängnis in Berührung. Doch als ich entlassen worden war, da gab es wieder nur eines für mich: die Musik.

Und so fasste ich mir 2010 ein Herz und stellte mich noch mal bei Deutschland sucht den Superstar vor. Die Freude war unermesslich groß, als ich den Zettel für den Recall bekommen habe! Ich konnte es kaum glauben! Und – wie groß war erst die Freude, als ich den Recall mit 120 Personen geschafft habe und gemeinsam mit der Jury und den anderen 34 Kandidaten in die Dominikanische Republik fliegen durfte! Hier kann ich mich an etliche wunderschöne Momente erinnern, an Traumstrände und Erfolge, an Herzklopfen (ob man weiterkommt) und an den großen Jubel, als ich am Schluss doch noch mit in die Liveshows durfte.

In der Liveshow entschied ich mich, „Summer of 69“ (Brian Adams) zu singen – und ich hatte Erfolg damit. Somit durfte ich in die Mottoshows einziehen, wieder war ein Schritt geschafft.

Könnt Ihr erahnen, wie groß die Angst vor der Kritik nach „I’ll Be Waiting2 von Lenny Kravitz in der 1. Mottoshow war? Wie groß die Freude war, als ich mit „It’s My Life“ von Bon Jovi in der 2. Mottoshow weitergekommen war? Wie viel Herzklopfen es bedeutete, „Summer In The City“ von Joe Cocker in der 3. Mottoshow zu singen und den Text nicht zu verstehen? Wie aufgeregt ich in der 4. Mottoshow war, als ich die Ballade „Hungry Eyes“ von Eric Carmen gesungen habe? Ja, und ab der 5. Mottoshow standen dann auch noch zwei Lieder auf dem Plan: „1000 und 1 Nacht“ (Zoom!) von Klaus Lage und „Satisfaction“ von den Rolling Stones. Erinnert Ihr Euch an das zermürbende Warten, ob ich weiterkomme? Und an meine unbändige Freude, als ich es endlich geschafft hatte? Und doch kam nur wenige Minuten später das Aus. Leider hatte ich dem Druck der Show nicht standgehalten, ich hatte Kokain konsumiert. Das war ein ganz großer Fehler in meinem Leben und heute wünsche ich mir sehnlichst, ich hätte damals dies nicht getan. Leider kann ich die Zeit nicht mehr zurück drehen. Und so bin ich aus DSDS ausgeschieden.

Doch die Zeit blieb nicht stehen und ich hatte weiterhin mein Ziel vor Augen: Musik machen. Und so veröffentlichte im April 2010, also rund 5 Wochen nach dem Ausscheiden aus DSDS, meine erste Single: „Please Forgive Me“. Alle Instrumente spielte ich selbst ein. Und das passende Video findet sich bei YouTube.

Die Fans hielten mir die Treue und unterstützten mich durch zahlreiche Fanaktionen. Das hat mich sehr motiviert und es gab mir viel Kraft. Auch gab es zahlreiche Konzerte im gesamten Bundesgebiet.

Und – endlich hatte ich eine Plattenfirma gefunden! Im Mai 2011 kam die nächste Single: „The Story Of A Lie“ auf den Markt. Das war das Leben, das mir Freude bereitete – und so ging es weiter mit den Aufnahmen für mein neues Album. Dies zog sich leider etwas länger hin, doch was lange währt – wird endlich gut.

So war die Freude im Sommer 2012 sehr groß, als zuerst die Single „I Got You“ und nur kurze Zeit später das Album „Anyone Like Us“ veröffentlicht wurde.

Momentan trete ich häufig auf Festivals wie Honky Tonk und anderen Kneipenfestivals auf, auch habe ich recht viele Auftritte, ohne dass eine Konzertagentur hinter mir steht.

Mit meiner Musik möchte ich Gefühle rüberbringen und die Zuschauer im Herzen berühren.
Wie mein Leben weitergeht? Das kann ich heute noch nicht sagen. Doch eines ist sicher: ein Leben ohne Musik – das wird es nie geben!

Euer Helle

Als ich pünktlich zum Wochenanfang an einem Montag, dem 13. August 1979, das Licht dieser Welt erblickte, hatten meine Eltern eine turbulente Zeit hinter sich. Doch sie wussten noch nicht, was jetzt alles kam…

Bereits als Kind trommelte ich auf allem herum, nichts war vor mir sicher. Topfdeckel, Kochlöffel oder Heizung – Hauptsache ich konnte trommeln. Im Alter von 6 Jahren hatten meine Eltern dann ein Einsehen: ich bekam Schlagzeugunterricht. Und von diesem Moment an war ich infiziert, infiziert von einem Virus namens Musik.

Neben der Musik wurden all die anderen Dinge unwichtig für mich. Klar – ich kam in die Schule. Doch die Musik wa...

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Past Gigs Helmut Orosz

  • 04 | 2015 Muckefuck, Bad Salzuflen Honky Tonk
  • 03 | 2015 Hugo, Rheine Honky Tonk

Discography Helmut Orosz

  • 2012 Anyone Like Us Album | EMG
  • 2011 Story of a Lie Single | EMG

Media

  • Video Helmut Orosz - Anyone Like ...
  • Video Please Forgive Me
  • Video Helmut Orosz - Live auf dem...
  • Video Helmut Orosz - Summer of 69

Origin

  • Hannover DE