mikebo
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DE Leverkusen – edm / Trance
mikebo
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mikebo productions
Edit-artist-releases-release-placeholder Tranceporter - Vol I EP 2019
Edit-artist-releases-release-placeholder Solar Experience (Remaster) Album 2018
Edit-artist-releases-release-placeholder Red Desert Album 2018
018d2eb4afe2537b127603b455d4102d8f51e3a9 Paris 1977 /11 Monkeys Single 2017
59172ece17c0741c64001ee7ee602b78d9a7a965 Aurora Album 2017
Edit-artist-releases-release-placeholder 11 Monkeys Single 2017
Edit-artist-releases-release-placeholder Aurora Album 2017
Edit-artist-releases-release-placeholder Gravitas Single 2017
Edit-artist-releases-release-placeholder Little Blue Planet Single 2017
Edit-artist-releases-release-placeholder Paris 1977 Single 2017
Edit-artist-releases-release-placeholder I´m No Robot Single 2016
Edit-artist-releases-release-placeholder Astral Traveller Album 2016
Edit-artist-releases-release-placeholder Solar Experience Album 1995
mikebo / mikebo productions
Cde6b6f7ce2b288e1174d49f1d57ffaceab5bbfe Solar Experience Album 2018
mikebo productions Leverkusen
Af86c4903604fa511db8eeee47e370e64388b871 I'm No Robot Single 2016
mikebo
4fb921b35852677299429063f374233952836952 Red Desert Album 2018
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Edit-artist-releases-release-placeholder I´m No Robot Remix 2017
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Michael Bork
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English / German mikebo works as a EDM Producer and Live-Musician.

“Painting with sounds” is the name that the German Musician gave to his audio-visual performance, which combines synthesizer-based compositions with video-art-work.

According to mikebo, the creation of musical structures can well be compared with the act of painting or sculpting. The experimentation with various sounds inspired mikebo and let to the production of his songs. As a result, melodies and harmonic structures can be considered to be the direct outcome of the inspiration he got by discovering new interesting sounds and effects.

How would you describe your musical style?

… it´s mikebo . For me, I like to stick to the definition “Painting with sounds”. I use synthesizer comparable to the style of Tangerine Dream, Klaus Schulze, Wendy Carlos, Jean Michel Jarre, Kraftwerk, Vangelis, Kitaro and all the other electronic heroes. This is the kind of electronic sounds which inspired me since my youth.

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mikebo arbeitet als EDM Producer und Live-Musiker. Musikalische Strukturen auf der Grundlage elektronischer Instrumente zu schaffen, vergleicht der gebürtige Rheinländer gerne mit den Prozessen der Malerei und der Bildhauerei. Seine Stücke entstehen in erster Linie durch Ideen, die aufkommen, wenn er mit Sounds spielt und experimentiert. Somit entstehen Melodien und harmonikale Strukturen oftmals erst durch Inspirationen, die von interessanten Sounds und Effekten ausgehen.

Warum hast Du Dich für elektronische Musik entschieden?

Komponieren und arrangieren mit elektronischen Klangerzeugern ist für mich wie malen mit Klängen. Meine Melodien oder Arrangements entstehen oftmals erst durch das Spielen und Experimentieren mit Klängen. Es gibt Notenfolgen, die würden auf dem Klavier sehr banal klingen, bekommen aber durch den verwendeten Sound einen gänzlich neuen oft auch einzigartigen Charakter.

Als ich Dein Repertoire durchhörte, fiel mir auf, dass Du stilistisch sehr unterschiedliche Ansätze verfolgst. Von sehr ruhigen, meditativen Stücken bis hin zu Trance-Tracks voller pulsierender Energie. Für Dich ist das alles offensichtlich gut verträglich…?

Für mich besteht da überhaupt kein Widerspruch, da meine musikalischen Vorbilder die Pioniere der populären elektronischen Musik sind.

Als da wären?

Als da wären Tangerine Dream, Klaus Schulze, Wendy Carlos, Jean Michel Jarre, Kraftwerk, Vangelis, Kitaro… stellvertretend für viele andere kreative Köpfe…

Wenn man sich deren stilistische Bandbreite anschaut und sich einfach mal bewusst macht, welch maßgeblichen Einfluss diese Gruppen und Einzelkünstler auf aktuelle Musikstile immer noch ausüben, dann ist der gemeinsame Nenner die Nutzung elektronischer Klangerzeuger. Früher halt ausschließlich mit sündhaft teurer Hardware realisierbar. Heute hingegen stellen virtuelle, also softwarebasierte Instrumente unglaubliche Möglichkeiten zu vergleichsweisen niedrigen Kosten bereit.  

Und wann wurdest Du mit elektronischer Musik „infiziert“?

Meine erste Berührung mit elektronischer Musik war zugleich auch mein erstes Konzert, das ich besuchte: Tangerine Dream spielten 1973 in der Düsseldorfer Philipshalle. TD waren eine der ersten Gruppen, die neben der klassischen Lightshow damals Lasereffekte einsetzten. Diese Lasershow in Kombination mit der elektronischen Musik war für mich ein Schlüsselerlebnis.

Ende der 70er Anfang der 80er Jahre arbeitete ich als Musikjournalist und kann mich noch gut an ein Konzert mit Klaus Schulze erinnern, der in einem Düsseldorfer Club spielte. Ich saß direkt neben ihm und konnte KS beim Spielen und ‚Knöpfchen drehen‘ zuschauen. Für mich war das absolut spannend und faszinierend.

Meine ersten eigenen Lauflernschritte mit elektronischer Musik startete ich erst in den frühen 90er Jahren. Obwohl auch damals schon vieles mit Computern umgesetzt wurde, war der Umgang mit Studiotechnik und elektronischen Klangerzeugern auf Grund der sehr hohen Anschaffungskosten nach wie vor nicht die Domäne von Musikern, die Musik nicht hauptberuflich betreiben konnten. Mein Prunkstück war damals der Raven, ein Hardware-Synthesizer und eine Produktionsmaschine von Quasimidi. In dieser Zeit waren die 2.500 DM, die der Synthi kostete zumindest für mich sehr viel Geld. Auf meinem ersten Album ‚Solar Experience‘ verwendete ich sehr viel von den damals erstellten Klangstrukturen.

Wie produzierst Du Deine Alben?

Komplett ‚in the box‘. Das bedeutet, dass die gesamte Produktion im Computer entsteht. Ich habe mir ein Home Studio aufgebaut und arbeite mit einer kleinen, aber feinen Auswahl an hochwertigen Tools, so dass ich komplett autonom arbeiten kann. Von der Komposition angefangen, über den Mix bis hin zum Mastering.

Beim Mix arbeitest Du oft mit Dutzenden von Spuren. Wie setzt Du denn diese Vielfalt und Komplexität bei Live-Events um?

So, wie es auch andere Musiker aus dem Electronic Genre machen. Der größte Teil ist vorproduziert und wird dann Live durch wenige Spuren ergänzt. Beim Live-Event kommt aber noch eine visuelle Komponente dazu: Künstlerische Videos, die passend zum jeweiligen Track produziert wurden. VideoArtWork, Licht und Musik stellen somit eine audiovisuelle Performance dar.