Sie arbeitet solistisch und in wechselnden Besetzungen. Dabei verbindet sie unterschiedliche Stile und Spielweisen, die vom Barock bis zur freien modernen Improvisation reichen. Live-Elektronik und Zuspielungen sind wichtige Stilmittel ihrer Musik, die sie auf der Basis von Feldaufnahmen (field-recording) und selbst eingespieltem Material für Anlässe aller Art entwickelt.
Anne Krickeberg, geb. in Berlin, studierte Violoncello an der Folkwang-Hochschule für Musik, Tanz und Theater, Essen / Duisburg und Viola da Gamba an der Hochschule für Musik, Detmold. Ihr Interesse an neuer Musik mündete in zahlreiche Projekte, so führte sie z.B. deutschlandweit szenische Musik mit Tanztheatern auf, komponierte und spielte Filmmusik und produzierte Filme.
In ihrer Arbeit verbindet sie experimentell, improvisierend und kompositorisch unterschiedliche Stile und Spielweisen. Zuspielungen komponiert sie projektbezogen und auf der Basis von Feldaufnahmen (field-recording) und selbst eingespieltem Material.
Neben Konzerten realisiert Anne Krickeberg Medien- und Rauminstallationen, die zum Teil publikumsinteraktiv und vorwiegend für öffentliche Räume angelegt sind.
Ihre Auftraggeber und Förderer sind privat und öffentlich, z. B. Museen, Theater, Galerien, Sendeanstalten, Tourismus- und Kulturinstitute.
Internationale Auftritte, CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen (WDR, SFB. HR, DLF u. a.) dokumentieren ihre Arbeit.
Mit ihren Ensembles „ensemble varieté musicale“, „Tribene“ und "Nota Bene" spielte sie Musik aus Mittelalter, Renaissance und Barock mit Auftritten im In- und Ausland (zahlreiche Museen, Schlösser, für Firmen, für Johannes Rau, Roman Herzog, Gerhard Schröder u.a.). Des weiteren gab es CD-Produktionen sowie Aufnahmen bei Radio Bremen, dem Sender Freies Berlin u.a.