Stefan Kopf

Live Act Volksmusik
Stefan Kopf - Volksmusik Live Act in Cuxhaven

Stefan Kopf Short Info

Stefan Kopf ist Moderator, Entertainer und Musiker zugleich. An der Nordsee-Küste Cuxhavens geboren, versteht er es blendend, seine Gäste und das Publikum mit einer musikalisch "frischen Meeresbrise" zu begeistern. Mit seinem Akkordeon und seinem mächtig baritonalen Gesang, entführt die "Stimme des Nordens" alle auf "eine Reise unter vollen Segeln". Und das Ganze: Immer hart am Wind !! Also: Die Anker lichten und die Segel setzen. Wir stechen in See Ihr Landratten !!!

Vita von Stefan Kopf

Schon im zarten Alter von 7 Jahren ging es für mich zum Flöten-Unterricht. Das geschah immer im Altenwalder Gemeinehaus und "Sie" hieß Frau Malsch. Na gut. Ich sollte ja Noten lernen und "Sie" gleich nicht heiraten. Na gut! Außerdem musste man ja mit irgend einem Instrument beginnen. Meine Schwestern waren auch mit dabei und sehr begabt. So fiel mir das Üben zu Hause nicht so schwer. Aber die Blockflöte habe ich schnell abgewählt, denn ich ging ja in Franzenburg zur Schule und dort hatte man, zumindest die meisten Kids, Musik-Unterricht mit Udo Brozio. Das war meine Rettung und der Beginn einer musikalischen Reise in viele verschiedene Bereiche. Erst mal habe ich die Blockflöte gegen eine Gitarre getauscht und konnte bei Herrn Brozio alle praktischen Tipps und Tricks auf der 6-Saitigen Gitarre lernen. Das dauerte auch nicht lange und dieses Instrument entwickelte sich zu meinem Lieblingsinstrument.

Dazu kam, dass Herr Brozio bemerkte, dass ich ganz gut singen konnte und so durfte ich gleich mitmachen im damaligen Franzenburger Schulchor der dann wenig später, so ca. 1979, zum bundesweit bekannten "Altenwalder Kinderchor" umbenannt wurde. Es war der Hammer! Wir fuhren als Botschafter der Stadt Cuxhaven von einer Stadt in die Nächste. Wir räumten Preise ab bei Chor-Wettbewerben und reisten sogar nach England und Frankreich. Meine Stimme hatte sich soweit entwickelt, dass ich viele Titel solo singen durfte. Ich glaub', ich war ein richtiger Kinder-Star! Meine Familie war immer bzw. meistens hautnah dabei und alle waren stolz wie Oscar. Was für eine Karriere. Der Udo hatte etwas aus mir gemacht.

Zwischenzeitlich warf ich ein Auge auf die Klassik und versuchte nun auf meiner Gitarre so neben meiner "Singerei" weiter zu kommen. Hier kam für einige Zeit ein weiterer Gitarren-Spezialist als mein Lehrer dazu. Es war Peter Stöwer. Ein wahrer Virtuose auf der Gitarre. Er beherrschte einfach alle Stilrichtungen. Das wollte ich auch können. Einiges konnte ich gut lernen aber die Zeit wurde leider sehr knapp. Auftritte, Proben und immer auf Achse mit dem "Altenwalder Kinderchor".

Es wurde nie langweilig. Wir hatten so viel Erfolg und Spaß. Egal wo wir waren. Und dann folgte schon die nächste musikalische Liebe meinerseits. Auf dem landwirtschaftlichen Hof meiner Eltern hörte ich in einer Mittagspause unseren Ernte-Helfer Erwin Akkordeon spielen. Erwin war ein richtiger Seemann der original aussah wie Popeye. Auf allen Weltmeeren gefahren, brachte er von einer seiner letzten Reisen ein kleines rotes Akkordeon der Marke Hohner mit. Dieser Klang hatte mich gepackt und ich rannte in den Kuhstall, wo Erwin auf einem Strohballen vor unseren Milch- Kühen saß und spielte.

Ich musste es ausprobieren und irgendwie lag es mir auch sofort in der Hand. Ich probte jetzt jeden Tag mit Erwin zusammen im Kuhstall. Die Schularbeiten konnten warten. Noten brauchte ich auch nicht. Ich spielte alles, wozu ich Lust hatte. Später versuchte ich dazu zu singen. Das war schon ganz schön schwierig, beides gemeinsam zu koordinieren. Aber es wurde immer besser. Ich wollte jetzt ein eigenes Akkordeon haben, nervte ich also meine Eltern. Und so passierte es wenig später zu meinem Geburtstag. Ich bekam das kleine rote Akkordeon von unserem Erwin. Was für ein tolles Geschenk.

Alterstechnisch steuerte ich so langsam in den Stimmbruch. Es war zu merken, dass sich die Stimme jetzt sehr veränderte. Also, das Ende meiner Karriere im "Altenwalder Kinderchor" war in Sicht. Aber ich durfte noch vorher hin und wieder mal Solo singen im "Cuxhavener Shantychor". Hier lernte ich Kurt Kniesche kennen, besser gesagt Kurt mich. Kurt leitete den "Shanty Chor" damals schon viele Jahre. Und das mit Erfolg. Durch ihn, er selbst ausgebildeter Bariton, hatten alle Kameraden im Chor das Glück, einen musikalisch sehr guten Lehrer als Chorleiter zu haben. Das merkte man an der Qualität des Chores. Bundesweit ist der "Cuxhavener Shanty-Chor", auch heute noch, ein Gradmesser in Sachen maritimem Liedgut. Geleitet wird der Chor heute jedoch von Udo Brozio mit mindestens genauso viel Erfolg und weit darüber hinaus.

Kurt beschloss mich anzusprechen um mich damals für den Chor als Nachwuchs zu gewinnen. Ich hatte richtig Lust und konnte sogar als Gitarrist einsteigen. Super! 45 Proben und rund 65 Auftritte jährlich folgten. Wieder keine lange Weile. Was für ein Glück. Ich lernte von Kurt alles, was man brauchte, um ordentlich singen zu können, ein bisschen Tenor, ein bisschen Bariton, und schnupperte sogar in die Bereiche eines Chorleiters.

Zwischendurch bekam ich mit, dass Udo Brozio in einer 4-Mann-Besetzung Tanzmusik machte. Das habe ich mir mal angesehen. Jo, super! Ich will auch Tanzmusik machen! Gesagt, getan. Ich übte auf meiner Gitarre alle Oldies, Evergreens, Schlager und aktuelle Titel dieser Welt bis zum umfallen. Ich druckte mir Texte aus und schrieb mir die Akkorde darüber oder erhaschte von Udo Text, - und Liedermappen mal so zwischen durch. Aber ich war erst 14/15 Jahre alt. Egal, das geht schon irgendwie.

Zwischen durch bekam ich noch Unterricht von einem richtig alten Gitarren-Hasen aus der Tanz-Mucker-Zeit. Heinz Brockhoff. Der zeigte mir jede Woche in seinem Keller, wie man eine richtig gute Rythmus-Gitarre spielen muss. Das war total lehrreich. Jetzt kamen auch noch interessante Akkorde und Griffe dazu. Auch Bass-Gitarre lernte ich bei Heinz.

Jetzt fehlte noch eine Band. Aber ich hatte ja den bekannten Musiker, Texter und Komponisten Heinz Drossner kennen gelernt. Und der hatte einen Sohn, nämlich Ralf Drossner. Musikalisch ist Ralf heute noch sehr breit gefächert. Ob Kontrabass, Orgel/Keyboard, Zug-Posaune oder Tuba, alles kam in den vergangenen Jahrzehnten mit Ihm in verschiedenen Formationen zum Einsatz. Damals war es die Orgel die Ralf spielte. Und zwar richtig gut. Mit Fußbass und allem drum und dran. Und am Schlagzeug kam noch Charly Hartmann dazu. Ein bisschen verrückt aber sehr gut am Schlagzeug. Und schon gab es die "CORADOS" Tanzkapelle. Ich als Gitarrist und stolz wie Bolle.

Jetzt ging es ab. Schützenfeste, Bälle, Hochzeiten und vieles mehr. Nun musste auch der "Shanty-Chor" mal ohne mich auskommen. Das war für die Kameraden zwar nicht schön aber ich hatte in der Tanzmusik-Welt richtig Blut geleckt. Es kam auch mal Gage ins Spiel und wir verdienten für damalige Verhältnisse richtig viel Geld. Nicht immer aber immer öfter. Das spornte natürlich an. Man konnte sich neue Instrumente & Geräte kaufen und hatte eben immer Geld in der Tasche. Das machte gute Laune.

Aber es musste mal wieder Veränderung her! Ralf war mein großes Vorbild an der Orgel. Uns so beschloss ich, so oft wie möglich in der Woche zu meinem geliebten Musikhaus Kopp nach Cuxhaven zu fahren. Hier spielte ich die größten, neuesten und teuersten Orgeln die es gab. Mein ältester und bester Schulfreund Thomas begann in diesem Musikhaus gerade seine Lehre. Schon mal nicht schlecht. Thomas hatte auch richtig Ahnung.

Ich wurde süchtig und verliebte mich in eine YAMAHA Electone HS-6. Der Preis war weit entfernt von meiner Vorstellungskraft und unerreichbar zugleich. Wie sollte ich so ein Instrument bloß bezahlen? Ich hatte jedoch durch meine Auftritte mit den "CORADOS" einiges gespart. Aber so viel nun auch wieder nicht. Und was jetzt? Letzte Rettung: Meine Eltern!

Die haben mich ja schon immer unterstützt in Sachen Musik. Und dann sollte es jetzt wohl auch klappen. Jo, richtig! Mein Konto wurde geplündert, den Rest von Mama und Papa und die Orgel stand wenige Tage später in meinem Zimmer. Das Geld von meinen Eltern war ein Kredit und musste somit wieder zurück. Also übte ich täglich stundenlang alles, was schön war und alles was von James Last auf LP vorhanden war. Die Orgel war ein komplettes Orchester und beeindruckte so ziemlich jeden, dem ich vorspielte.

Ein halbes Jahr später war ich als Allein-Unterhalter bühnenreif. Ich wurde gebucht zu meinem Alleinunterhalter-Debüt. Ein Silberhochzeitsempfang. Lampenfieber! Dort machte ich flotte Instrumental-Musik und alle Gäste waren happy. So ging es weiter und die Veranstaltungen wurden größer und umfangreicher. Das geliehene Geld von meine Eltern hatte ich bereits zurück gezahlt. Ich hatte richtig geackert. Aber von nix kommt nix! Jetzt musste eine Anlage her. Kein Problem, denn die Gagen wurden ja vorbildlich gespart. Somit habe ich mir eine ordentliche Dynacord-PA geleistet und die großen Veranstaltungen waren gerettet.

Hin und wieder kamen noch Auftritte mit den "CORADOS" in den Terminplan. Und dann kam schon, wenige Jahre später, wieder Udo Brozio auf mich zu, der eine irische Folk-Band plante. Wir trafen uns bei Udo im Keller und ich lernte Achim Liebenthal kennen. Hammer-Stimme und ein guter Gitarrist zugleich. Kaum zu beschreiben ist sein Humor. War für ein Typ. So manches Mal haben wir mehr gelacht als zu üben.

Wir verstanden uns auf Anhieb und musizierten, als hätten wir immer schon gemeinsam Musik gemacht. Auch die Stimmen passten genial. Sogar im 3-stimmigen Satz und a capella. Udo suchte die Titel aus, machte die Bearbeitungen und teilte mit uns seine Vorstellung, wie sich so ein irischer Titel anhören musste. Einfach nur klasse! Was dann folgte, war einzigartig. Wir machten mit unseren Konzerten alle "Buden, Hütten und Zelte" voll. Es ging nichts mehr. Die "Highland Paddies" waren geboren. Bier war bei unseren Veranstaltungen grundsätzlich bzw. immer zu wenig da. Nicht für uns aber für die Gäste. Und so entwickelten wir uns in kurzer Zeit zu einem Veranstaltungs-Magneten und Garanten für viel Getränkeumsatz. Die Gastwirte und Zeltbetreiber liebten uns. Na klar! Und dann kam Uli Schulz. Ein Teufelskerl und Teufelsgeiger zugleich. Was der konnte, passte zu den "Highland Paddies" wie nichts anderes. So wurde aus dem Trio ein Quartett. Der Erfolg war grenzenlos. Unser Guinness, - und Fürst-Bismark-Konsum allerdings ebenfalls. Was für ein Spaß. Die Erlebnisse allein aus der Paddies-Zeit würden für ein komplettes Buch reichen und viele Kapitel darin füllen. Wahnsinn!

1996 verließ ich die Paddies. Ich hatte für mich andere Wege eingeplant. Und so sah ich mich zukünftig im Bereich Großveranstaltungen, Zelt-Partys, Ausstellungen, Messen und Präsentationen. Ich plante Veranstaltungen, schrieb Konzepte und Programme, vermittelte Künstler und Gruppen und moderierte diese Events auch gleichzeitig. Dies alles macht auch bis heute noch sehr viel Spaß.

Ein Jahr zuvor, also 1995, eröffnete in Cuxhaven-Duhnen "Björn's Paulaner Keller". Damals noch war dieses eine kleine, ziemlich herunter gekommene Keller-Kneipe mit dem Charme einer rustikalen, bayerisch angehauchten Bierschwemme. Was sich hier entwickelte ist heute noch zu erleben. Ich lernte kurz vorher, in Ausübung meines Berufs, als Verkaufsleiter bei dem Getränke-Fachgroßhandel Enslin Junior aus Nordholz, den jungen Björn Holtz kennen. Erster Mann am Tresen in der "Bier, - und Schinkenstube", ebenfalls in Duhnen. Er war der Richtige Mann für den "Paulaner Keller" dachte ich und sprach ihn an. Kennengelernt bei einer Tasse Kaffee am Tresen, erfuhr ich von dem bei Cottbus geborenen "Liebling aller Gäste in Duhnen", das er Musik studiert hatte und Flügelhorn spielte als erster Hornist. Nur wenige Wochen später und nach einigen kleineren Renovierungsarbeiten hatte sich Björn Holtz selbstständig gemacht. Und jetzt ging es los. Wenige Tage nach Ostern. Die Bude war ständig voll und die Gäste und Stammgäste wurden stetig mehr. Als nach 2 Jahren Björn das erste Mal Urlaub machte, lernte er auf einer Ski-Hütte Karaoke kennen und meinte, dass könnte etwas für den "Paulaner Keller" sein. Und richtig! Wir besprachen die Technik, kauften die benötigten Geräte und bauten alles entsprechend ein. Bei den Tests stellten wir fest, dass der Gesang von uns beiden, total gut zusammen passte und ich zu seinem Melodie-Gesang immer auf Anhieb eine zweite Stimme singen konnte. Ab diesem Zeitpunkt sangen wir mit den Gästen was "das Zeug" hielt. Mittwochs war jetzt immer Karaoke-Show. Und noch bis heute ist Karaoke der Renner bei den Gästen in "Björn's Paulaner Keller". Daraus entstand, wegen des großen Erfolgs unserer Singerei, das Gesangs-Duett "Die Stimmen des Nordens". Und dann gingen wir auf Tour. Es war der Wahnsinn. Wir fuhren durch ganz Deutschland und mischten jede Veranstaltung auf. Radio-Sender bezeichnen uns noch heute als die erfolgreichste Karaoke-Show Deutschlands.

In den ganzen Jahren habe ich viele besondere Menschen vor und hinter den Kulissen kennen gelernt und konnte mit Ihnen auf der Bühne stehen. So habe ich neben allen hier erwähnten Weggefährten und Mentoren mit z.B. Michael Holm, Peter Petrel, Fips Asmussen, Andrea Berg, Heino, Marianne & Michael, das Duo Fantasy, Drafi Deutscher u.v.a. zusammen arbeiten dürfen.

Auch mein heutiges musikalisches Leistungsspektrum ist sehr vielseitig und facettenreich. Instrumentalist oder Sänger bei verschiedenen Bands, mal zur Aushilfe oder als Krankheitsvertretung, Moderation, Karaoke-Shows, Party-Warm-up & Moderation in Diskotheken, Künstlerbetreuung, - und Vermittlung, Allein-Unterhalter mit Keyboard und Gesang, DJ-Tätigkeit für versch. Veranstaltungen, Show-Einlagen mit Akkordeon und vieles mehr befindet sich in meinem Portfolio.

Ich hoffe, es hat Sie nicht gelangweilt, was Sie hier über mich lesen konnten.
"Damit Ihre Veranstaltung ein Erfolg wird!"

Dafür stehe ich mit meinem Namen
Ihr Stefan Kopf

Stefan Kopf ist Moderator, Entertainer und Musiker zugleich. An der Nordsee-Küste Cuxhavens geboren, versteht er es blendend, seine Gäste und das Publikum mit einer musikalisch "frischen Meeresbrise" zu begeistern. Mit seinem Akkordeon und seinem mächtig baritonalen Gesang, entführt die "Stimme des Nordens" alle auf "eine Reise unter vollen Segeln". Und das Ganze: Immer hart am Wind !! Also: Die Anker lichten und die Segel setzen. Wir stechen in See Ihr Landratten !!!

Vita von Stefan Kopf

Schon im zarten Alter von 7 Jahren ging es für mich zum Flöten-Unterricht. Das geschah immer im Altenwalder Gemeinehaus und "Sie" hieß Frau Malsch. Na ...

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Discography Stefan Kopf

  • 2003 "Ich bin ein Junge von der Küste" Album |

Media

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Origin

  • Cuxhaven DE

Founded

  • 1994

Members

  • Stefan Kopf Akkordeonist/Sänger/Entertainer