Max Andrzejewski´s HÜTTE und CHOR

Live Act Jazz
Max Andrzejewski´s HÜTTE und CHOR - Jazz Live Act in Berlin

Max Andrzejewski´s HÜTTE und CHOR Short Info

HÜTTE und CHOR ist die Zusammenführung des preigekrönten, gefeierten Quartetts HÜTTE mit einem Vokalensemble aus Solisten - dem CHOR - ausgedacht vom "musikalischen Perpetuum Mobile" (Wolf Kampmann) Max Andrzejewski.

HÜTTE hat im März 2013 den Neuen Deutschen Jazzpreis gewonnen, und Max Andrzejewski zusätzlich den Solistenpreis.
Mit einem Stipendium des Senats Berlin hat Andrzejewski im Sommer 2013 die Komposition eines Konzertprogramm für HÜTTE + 5köpfigen CHOR verwirklicht. Das Album erschien im Juni 2014 auf Traumton Records.
Auftritt - Highlights waren das Enjoy Jazz Festival Heidelberg, Umbria Jazz, das J.O.E. Festival Essen und das Just Music Festival Wiesbaden.

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Wolf Kampmann schreibt über HÜTTE und CHOR:
"Kaum eine andere junge Jazzband hat in den letzten Jahren in Deutschland so viel Aufsehen erregt wie Max Andrzejewskis Hütte. Mit Begriffen wie Newcomer, Geheimtipp, Talent oder Hoffnungsträger ist man bei Musikern unterhalb der dreißig schnell bei der Hand, doch das Quartett mit Backgrounds in Köln und Berlin war schon mit seinem Debütalbum ein gutes Stück über dem Empfehlungsstatus hinaus. Die Band des Drummers Max Andrzejewski nahm das deutsche Jazz-Parkett im Fluge.
Mit „Hütte und Chor“ holt Hütte jetzt zum zweiten Streich aus. Der Titel ist Programm. Hütte, das wissen wir bereits, sind Max Andrzejewski am Schlagzeug, Johannes Schleiermacher am Saxofon, Andrzejewskis siamesischer Zwilling Tobias Hoffmann an der Gitarre und Andreas Lang am Bass. Hinzu kommt der Chor, geleitet von Tobias Christl mit Friederike Merz, Sarah Whitteron, Zola Mennenöh und Laura Winkler. Dieser Chor ist nicht einfach nur ein Chor, sondern ein Zusammenschluss von fünf Vokalsolisten, die ihrerseits jede und jeder für sich, wie die vier Instrumentalisten dieser Konstellation ihre individuellen Spuren auf dem deutschen Jazzpflaster hinterlassen haben.
Andrzejewski gehört zu den wenigen begnadeten Trommlern, die gleichzeitig als fokussierte Komponisten beeindrucken. Er war immer an einer ganzheitlichen Musik interessiert, in der es nicht um die Befriedigung spielerischer Egos geht. Statt sich in den Vordergrund zu trommeln, besetzt er souverän das energetische Zentrum der Band. Was sich in dieser Hinsicht live auf den ersten Blick offenbart, muss auf einer Studioproduktion indes nicht mit der selben Sicherheit funktionieren. Doch Max Andrzejewski versteht es, spielerische Impulse zu setzen, ohne selbige stets persönlich auszuleben. Er ist in seinen jungen Jahren bereits ein brillanter Bandleader, der seine Gruppe mit allem versorgt, was eine Band benötigt: großartigem Material, Energie und Kraft, Motivation und Richtungssinn, vor allem aber mit einem starken Zusammengehörigkeitsgefühl. Obwohl alle vier Musiker aus zahlreichen Formationen bekannt sind, kann man sich im unmittelbaren Kontext von Hütte nur schwer vorstellen, dass sie ihren Instrumenten außerhalb dieser hermetischen Einheit überhaupt einen Ton entlocken können.
Gesang und Musik gehen im Jazz eine oft unheilige Allianz ein. Oft stehen sich Stimme und Instrumente im Weg. Am auffälligsten ist dieser Antagonismus meist dann, wenn die Protagonisten sich nach Kräften bemühen, ihn zu überdecken. Max Andrzejewski und Co. gehen den entgegengesetzten Weg. Sie setzen auf die Gegensätzlichkeit von menschlicher Stimme und der entmenschlichten Beseeltheit des instrumentalen Klanges. In den ersten anderthalb Songs hören wir die Hütte und den Chor ohne das jeweils andere Element. Chor und Band werden einander gegenüber gestellt, müssen sich nicht miteinander beweisen, sondern suchen die Konfrontation. Der Anfang der CD erinnert an ein Völkerballspiel. Hier die einen, da die anderen, eine Durchmischung der beiden Teams auf derselben Arena scheint gar nicht vorgesehen. Doch das Spiel nimmt seinen Lauf. Ganz plötzlich erwächst aus dieser bewusst initiierten Separierung die Einheit.
Doch die gemeinsame Harmonie wird niemals zu weit beschworen. Wann immer die Band das Ohr mit ihrem hohen Grad an Intimität einlullt, kommt der Chor ins Spiel, um das straffe Gewebe ein paar Augenblicke später wieder aufzudröseln. Das verbindende Element zwischen den Musikern und dem Chor ist die unbändige Lust am Musizieren und Fabulieren. Der Regelbruch ist ja eine allzu abgedroschene Floskel im Jazz-Vokabular. Darüber sind Andrzejewski und sein Umfeld lange hinaus. Was sie antreibt und zusammenschweißt, ist die unglaubliche Wachheit, mit der sie auf ständig wechselnde Parameter reagieren können. Da wird munter durch die Gegend zitiert, Erinnerungen von den Swingle Singers über Frank Zappa bis zu den McGarrigle Sisters wachgerufen, vieles munter durcheinander gewürfelt und nach einer verblüffend neuen Logik zusammengesetzt. Und für leidenschaftlichen Unsinn bleibt auch jede Menge Platz.
Max Andrzejewskis Feingefühl ist es zu verdanken, dass bei alledem am Ende alles genau dort seinen Platz findet, wo es hingehört. „Hütte und Chor“ ist ein nüchterner, aber alles erklärender Titel für eine rasante Berg- und Tal-Fahrt durch die Höhen und Niederungen eines musikalischen Vergnügungsparks, in dem nur wenige Stationen das Jazz-Fähnlein hissen."

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Unten findet ihr unsere vergangenen Tourtermine sowie frische Presse zum gerade erschienenen Album. (Traumton, Juni 2014). Darin fallen dieser Tage Sätze wie:

"This music is wild and thrilling and different and is overflowing with personality. I keep listening and listening and I’m still not sure what to make of it. But it makes me smile and the ensemble scores all kinds of points for pouring their heart into something so remarkably inventive and risky. Unbounded creativity. Pick of the Week." (Dave Sumner, wonderingsound.com)

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LIVEGIGS HERBST UND WINTER 2014
01.10.14 HÜTTE und CHOR - Releasekonzert - Intro in Situ, Maastricht (NL)
02.10.14 HÜTTE und CHOR - Releasekonzert - Salon de Jazz, Köln (DE)
03.10.14 HÜTTE und CHOR - Releasekonzert - Jazz im Gut, Hannover (DE)
04.10.14 HÜTTE und CHOR - Releasekonzert - Unterfahrt, München (DE)
06.10.14 HÜTTE und CHOR - Releasekonzert - Eremitage, Schwaz (AT)
07.10.14 HÜTTE und CHOR - Releasekonzert - Südtirol Jazz Festival Club Series, Bozen (IT)
08.10.14 HÜTTE und CHOR - Releasekonzert - Chemnitz (DE)
09.10.14 HÜTTE und CHOR - Releasekonzert - Klangwert, Schwerin (DE)
24.10.14 HÜTTE - Jazzfestival, Konstanz (DE)
11.11.14 HÜTTE und CHOR - KIM Festival Berlin
29.11.14 HÜTTE und CHOR - Jazzclub, Nordhausen (DE)
30.10.14 HÜTTE - Kulturbahnhof Kalchreuth (DE)
06.12.14 HÜTTE und CHOR - Jazz Units - RBB Mitschnitt, Berlin (DE)

PRESSE
"Pick of the Week" , Dave Sumner, www.wonderingsound.com, Juni 2014 "...Max Andrzejewski, Hutte und Chor: I’m still not sure what to make of this one. There’s drummer Andrzejewski’s Hutte quartet, consisting of himself, guitarist Tobias Hoffmann, bassist Andreas Lang, and saxophonist Johannes Schleiermacher. To this, he adds a five-part choir of vocalists that all behave as soloists… but together. It’s a fusion of modern post-bop, indie-rock, and theatre. Tempos range anywhere from incessantly spasmodic to cheerful jaunts through the park. Melodies can’t sit still and change their shape in the middle of an expression. Dramatic changes in scenery are balanced against a healthy sense of humor. This music is wild and thrilling and different and is overflowing with personality. I keep listening and listening and I’m still not sure what to make of it. But it makes me smile and the ensemble scores all kinds of points for pouring their heart into something so remarkably inventive and risky. Unbounded creativity. Pick of the Week." (Dave Sumner, wonderingsound.com)

Klaus Nüchtern, Dschäss aus Dschörmani, Falter Wien (AT), Juni 2014 "„...Nicht unheikel ist auch, was Schlagzeuger/Komponist Max Andrzejewski mit seiner Produktion Max Andrzejewski´s Hütte und Chor (Traumton) riskiert. Aber wie heißt es so schön: no risk, no fun. Und Spaß, echten, reuelosen von Geht-ja-wohl-gar-nicht-Einwänden ungetrübten Spaß kann man auch dann haben, wenn man kein ausgesprochener Fan von Spoken-Word-Collagen und hysterisch glissandierenden textlosen Chorpassagen ist. Hier geht sich nämlich so gut wie alles aus zwischen Gospel-Pathos, gemöchlich durch den milden Western schubbernder Dampflok, Albert Aylers Besuch im Wigwam oder einem Stück mit dem Titel „Austria Nervös“, das adäquat hibbeligen Free Jazz bietet.“

sound-and-image.de, 21.6.2014 "Love it or hate it. Diese CD polarisiert. Nichts oder nur wenig dabei für Freunde des gepflegten Wohlklangs. Dagegen genügend Futter für diejenigen, die bei knarziger Improvisation, wilden Gefühlausbrüchen und exzentrischem Sirenen-Chor frohlocken. Drummer Max Andrzejewski hat seine Hüttenmusiker (Johannes Schleiermacher (Sax), Andreas Lang (Bass) und Tobias Hoffmann (Gitarre)) zu neuen Höhen geführt. Denn den vier energetischen Musikern stehen nun vier Damen und ein Herr gegenüber, die Gesang als Waffe begreifen. Man sucht die Konfrontation. Das führt meistens zu einem furiosen Clash, dem man nicht selten fassungslos gegenübersteht. Dazwischen immer wieder lyrische Passagen, die die Wogen wieder einigermaßen glätten. Doch ein neuerlicher Sturmlauf wartet schon hinter der nächsten Ecke. Das Info-Blatt endet mit folgendem Statement: „„Hütte und Chor” ist … eine rasante Berg- und Talfahrt durch die Höhen und Niederungen eines musikalischen Vergnügungsparks, in dem nur wenige Stationen das Jazz-Fähnlein hissen.” Dem ist nichts mehr hinzuzufügen."

Martin Laurentius, Jazz thing 104, Juni 2014 "...Das erste Stück, „Ziegenproblem“, klingt noch ganz so, wie man das Quartett Max Andrzejewski’s Hütte vom gleichnamigen Debüt vor zwei Jahren kennt: ein antizipierender, gleichermaßen kantig schroffer wie erdig schwerer Modern Jazz, der stilistische Kategorien ignoriert und Harmonik und Melodik über die Grenzen hinaus ausdehnt; zeitgenössisch, frisch und aktuell. Doch gleich in Track Nummer 2, „Auf dieser Ebene“, rutscht ein Chor aus vier Frauen- und einer Männerstimme in den verwinkelten Kosmos des Berliner Schlagzeugers und öffnet der sowieso schon eloquenten Improvisationsmusik dieses Quartetts ein neues Fenster: Wellen aus wohlig-warmem, analogem Satzgesang branden auf die scharf geschliffenen, spitzen Klippen der vier Instrumentalisten. Andrzejewski und seine „Hüttenmitbewohner“ bemühen sich überhaupt nicht um einen vordergründigen Ausgleich zwischen Jazzband hüben und Chor drüben. Vielmehr bilden die aus der Konfrontation der Traditionen und dem Gegensätzlichen in der Wahl der Ausdrucksmittel den Treibriemen, der die vokal-instrumentale Improvisationsmusik energetisch auflädt und zum Kreiseln bringt: simmernd, flirrend, oszillierend."

HÜTTE und CHOR ist die Zusammenführung des preigekrönten, gefeierten Quartetts HÜTTE mit einem Vokalensemble aus Solisten - dem CHOR - ausgedacht vom "musikalischen Perpetuum Mobile" (Wolf Kampmann) Max Andrzejewski.

HÜTTE hat im März 2013 den Neuen Deutschen Jazzpreis gewonnen, und Max Andrzejewski zusätzlich den Solistenpreis.
Mit einem Stipendium des Senats Berlin hat Andrzejewski im Sommer 2013 die Komposition eines Konzertprogramm für HÜTTE + 5köpfigen CHOR verwirklicht. Das Album erschien im Juni 2014 auf Traumton Records.
Auftritt - Highlights waren das Enjoy Jazz Festival Heidelberg, Umbria Jazz, das J.O.E. Festival Essen und das...

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Past Gigs Max Andrzejewski´s HÜTTE und CHOR

  • 12 | 2014 Jazz Units Berlin - RBB Mitschnitt
  • 11 | 2014 Kulturbahnhof Kalchreuth
  • 11 | 2014 Jazzclub Nordhausen
  • 11 | 2014 KIM Festival Berlin

Discography Max Andrzejewski´s HÜTTE und CHOR

  • 2014 Max Andrzejewski´s HÜTTE und CHOR Album | Traumton
  • 2012 Max Andrzejewski´s HÜTTE Album | Unit Records

Media

  • Video Max Andrzejewski´s HÜTTE un...
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Origin

  • Berlin DE

Founded

  • 2011

Members

  • Johannes Schleiermacherr Saxofon
  • Tobias Hoffmann Gitarre
  • Andreas Lang Bass
  • Tobias Christl Stimme
  • Friederike Merz Stimme
  • Zola Mennenöh Stimme
  • Laura Winkler Stimme

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