Low Potion
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AT Innsbruck – Pop
Low Potion
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Disko Danza Records
3f36a0809a27cc8e99a010ecfaea45cd8771d547 Silk Blue Album 2019
B232820ccfee4ea6326516e00a5f1902934399f6 Lila / Too Beautiful Single 2018
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LOW POTION Das Tiroler Duo Low Potion, bestehend aus Anna Widauer und Chris Norz, inszeniert auf seinem Debüt-Album „Silk Blue“ facettenreiche Musik, die sich aus den „Lowlights“ des Lebens speist.

Mit musikalischer Raffiniertheit und Abenteuerlust entkommen sie den allzu verlockenden
Fängen der Melancholie-Gleichförmigkeit. Die Lieder sind, obwohl in Sachen Atmosphäre
durchaus homogen, radikal vielseitig und voll unerwarteter Akzente.
Dazu etablieren der Schlagzeuger, Soundbastler und Komponist Chris Norz und seine Duo-
Partnerin und Sängerin Anna Widauer, die größtenteils für Melodien und Texte zuständig ist,
auf virtuose Weise das Stilmittel der Gegensätze. Laut und leise treffen in den Songs
aufeinander, tiefe Bässe reiben sich mit der hohen Stimme, sanfte Passagen werden von
Brachialem verdrängt, weltgewandtes Englisch kollidiert mit vermeintlich provinziellen
Dialektelementen.
Damit gelingt den beiden, die eigentlich ihre Wurzeln im Jazz haben, eine unerhörte Form
von grenzenloser Popmusik, die gleichzeitig experimentell und zugänglich ist. Diese
funktioniert sowohl live im Club als auch unter Kopfhörern. Die Songs verfügen über eine
eigentümliche Tanzbarkeit, sind zugleich aber harmonisch und kompositorisch so fein und
komplex gestrickt, dass man sich an ihnen bei genauem Hinhören gar nicht satthören kann.
Nicht zuletzt sind es die Texte, die die Komplexität und Vielschichtigkeit dieses Band-
Systems unterstreichen. „Nothing can get me out of this low“, singt Widauer beispielsweise
im sphärischen Opener „Low“, das gegen Ende deutlich an Fahrt aufnimmt. In diesem Song-
Kleinod ist bereits die Grundstimmung von Low Potion als auch schon der Ausweg aus
ebendieser eingeschrieben.
Trotz dieses fatalistischen Textfragments bewegt sich die Musik nämlich vorwärts und
seitwärts, sucht Optionen jenseits der Ausweglosigkeit. Mit den Worten „Eternal, endless
beauty“ schließt das Album im gleichnamigen Titel. Traurigkeit und Schönheit sind bei Low
Potion eng miteinander verwoben. „Traurigkeit kann berauschend sein“, meint Anna
Widauer dazu. Es ist eine Traurigkeit, die auch die Sehnsucht beinhaltet.
So gleicht die Musik letztlich einer großen, abenteuerlichen Reise. Unterwegs durchlebt der
Hörer eine Vielzahl von Emotionen. Traurigkeit, Melancholie aber auch gedämpfte Euphorie
sind wichtige Stationen. Angehalten wird selten. Seidenblaue Landschaften ziehen an einem
vorbei, hin und wieder bleibt man beim Beobachten an Aspekten hängen, die von besonderer
Schönheit sind. Es ist eine Reise, an die man sich noch lange erinnern wird.