Dein perfektes Electronic Press Kit

Ich habe heute leider kein Foto für dich - oder doch?

Es mag oberflächlich sein, aber man sagt nicht ohne Grund, dass Bilder manchmal mehr sagen als tausend Worte oder dass man sich ein Bild von etwas macht. Will ein Veranstalter einen Singer/Songwriter buchen, muss das Bild schon sagen, dass er hier auf der richtigen Fährte ist. Wusstest du eigentlich, dass jedes Musikgenre eine ganz eigene Bildsprache hat? Guck dir einmal die Bilder der großen Bands oder Musiker an, die deiner Musik nahe kommen. Das kann dir bei der Auswahl deines “Bewerbungsbildes” enorm helfen.

Geh Bookern ins Ohr (und nicht auf die Nerven)!

Hits nach vorn. Immer! Du hast nur ein paar Sekunden, um mit deiner Musik zu überzeugen. Booker skippen sich schnell durch deine Tracks und wollen gefangen werden. Springt der Funke nicht über, war es das auch schon. Mach es Veranstaltern leicht und biete bei deinen Hörproben nur Hits an. Du hast es geschafft, wenn dein Song im Ohr bleibt. Kram also die Ohrwürmer raus und schneide am besten lange Intros raus. Die Hook rockt? Dann steig gleich da ein.

“Video killed the radio star”

Du hast ein grandioses Live-Video, das echt kracht? Fans rasten aus, volle Hütte? Zeig her! Das kann dir helfen auch skeptische Veranstalter zu überzeugen. Sie sehen gleich, was sie bekommen können. Besser geht es nicht.

In der Kürze liegt die Würze

Es ist absolut verständlich, dass man über sein eigenes Musikprojekt oder seine Band gern ein bisschen plaudert, allerdings geht es bei dem ersten Eindruck, den du mit deinem EPK vermitteln willst um Sekunden! Natürlich ist es charmant zu lesen, dass die Bandmitglieder sich schon seit den Kindertagen aus dem Sandkasten kennen, aber was sagt das über deine Musik und eure Performance aus? Sei prägnant in eurer Selbstbeschreibung. Vergiss nicht, dass Veranstalter nicht zwangläufig Fans sind. Lange Romane sind für Fans, eine knackige Intro zu euch für Veranstalter. Komm auf den Punkt. Sei relevant. Bleib interessant!

Me & my fans

Socials als Fanradar - Deine Fans und Follower auf Facebook, Twitter, Instagram & Co. sind der ein Spiegel für deine Bekanntheit, der auch Veranstalter nicht kalt lässt. Schließlich will er mit dem Booking deiner Band beim Konzert seine Venue voll kriegen. Hast du beispielsweise 300 Fans in Berlin, ist das ein großartiges Argument, um einen Berliner Veranstalter eines Clubs mit einer 100er Kapazität zusätzlich von dir zu überzeugen. Du hast echt viele Fans auf Facebook? Dann zeig es auch in deinem EPK. Veranstalter interessiert dieser Fakt sehr!

Perspektivwechsel

Um dein EPK zu überprüfen, eignet sich ein Perspektivwechsel. Nimm die Rolle des Veranstalters ein, betrachte dein Profil und frag dich, ob du dich selbst aufgrund deines EPKs buchen würdest. Dieser Rollentausch erleichtert die kritische Betrachtung deines Electronic Press Kits. Es fällt dir schwer? Frag einfach Freunde, Familie oder Kollegen. Sie helfen dir mit ihrem Blickwinkel auf deine Artist Page sicher gern.

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